Monatsarchiv: September 2016

Nur tote Autoren, aber kein Fisch

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Fynn Bachmann

Fynn Bachmann, geboren 1992 in Kiel, aufgewachsen in Hamburg, Abitur in Norderstedt, Auslandsjahr in San Diego, Studium in Heidelberg, zwischendurch mal in Amsterdam – jetzt als Schriftsteller in Leipzig; sieht sich als Begründer des Destruktivismus, mag weder Fisch noch Zeitungsschreiber, liest ausschließlich tote Autoren, findet Physik intelligenter als Philosophie – philosophiert aber lieber als über Physik zu reden; hat seine Bettchillerarbeit „Knusperkram“ fertig geschrieben, den Tramper-Roman „Berlin Newcastle“ und kürzlich eine Textsammlung ‚ Die Pick-Up Artistin.

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Bühnenreife Stimmbildung

Bonny Lycen, geboren 1991 in Guben, floh im zarten Alter von 18 Jahren aus der brandenburgischen Provinz nach Dresden. Dort hoffte sie auf Erleuchtung, unendliche Weisheit und Wohlbefinden. Gefunden hat sie dort von alledem noch nichts, schmiss kurzerhand das Germanistikstudium, veröffentlichte ihren ersten Gedichtband „Herzeigen“ (2012, edition winterwork) und entschied sich für eine Ausbildung zur Logopädin. Seit Januar 2016 arbeitet sie als Sprach-, Sprech- und Stimmtherapeutin in Leipzig.

Nachdem sie Anfang 2015 das erste mal auf einer Bühne stand, wurde sie im Sommer des selben Jahres sächsische Vizemeisterin im Poetry Slam und treibt sich seitdem deutschlandweit auf Slam- und Lesebühnen umher. Eine Weiterführung des lyrisch-musikalischen Trios “ Vorwärts, Herz!“ist für 2017 geplant, mit dem sie bereits 2015 musikalisch auf Tour war . Ihre urbane Lyrik ist lakonisch und direkt, die Themen reichen von zwischenmenschlichen Zerwürfnissen, gnadenlosen Selbstreflexionen, bis hin zu gesellschaftlichen Tabuthemen.

Ihre therapeutische Arbeit liefert ihr hierfür die nötigen Geschichten und ist untrennbar mit ihrem Schreiben und ihrer Bühnenperformance verbunden. Wir freuen uns sie bei uns zu haben und begrüßen Bonny am am 05. Oktober in unserer gemütlichen Stube im Café Waldi!

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Bonny Lycen

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Ein unausstehlicher Barbar?

Ein Freund sagte neulich, als Kay, mit ihm gesellig beisammen saß und Alkohol trank: 
„Es käme grauenhaft zum Vorschein, was für ein Barbar er doch sei, weil die Ausmaße seiner Selbstkasteiung, bereits nach nur einem zivilisierten Bierchen, ihr monströses Ausmaß, in aller Öffentlichkeit, aufdringlich wild,  Zähne fletschend, zwanghaft ihre Anwesenheit ausformulieren müssen!  Ein unausstehlich anderer Mensch hinter den Fassaden.  Die dunkle Seite der Nüchternheit, beschreibt sich schonungslos!“
Ein Bild entwickelt sich da in unseren Köpfen, dass uns mit Spannung erfüllt und wir sind in heller Aufregung, welche Klänge sich in unsere Gehörgänge hinein winden werden, wenn Kay Woitzik die Saiten seiner Gitarre anschlägt.
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Kay Woitzik

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Nicht da erste Mal…

…können wir Simon Kalus einen Gast auf unserer Bühne nennen. Der studierte Literaturwissenschaftler war schon das ein oder andere Mal beim Stubenreim zugegen und das nie ohne bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. Er war 2014 Finalist beim open mike, studiert derzeit am Literaturinstitut Leipzig und veröffentlichte zuletzt in der Tippgemeinschaft 2016. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 07.09. im Café Waldi.

Schlafzimmerwand

Simon Kalus

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Achtung: Vermeintlicher Selbstverlust aufgrund von Textlänge

Über Oliver Teetz gibt es nicht allzu viel zu sagen, außer vielleicht das hier: leidenschaftlicher Kämpfer fürs Dagegen sein, Asphaltlauscher, Tierfreund ohne Grund,

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Oliver Teetz

spricht mit Artgenossen, kann seine Gestalt wandeln, ist immer für ein Bier im Park zu haben. Er ist halt irgendein Schreiber, der Bock auf Bühne hat. Da er gerne auch mal ein bisschen die Zeit beim Lesen aus den Augen verliert, kann es ab und an dazu kommen, dass seine Texte die übliche Lesezeit minimal bis maximal überschreiten. Ob das wirklich so ist, werden wir am kommenden Mittwoch erfahren. Somit laden wir euch an diesem Abend dazu ein,  euch mit uns gemeinsam in seinen Texten  zu verlieren und dabei vielleicht auch ein bisschen das Zeitgefühl zu vernachlässigen.

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Backfrisch zur Lesung

Weibliche Unterstützung erhält der Stubenreim am kommenden Mittwoch von Sarah Teicher. Sie wählt die Lesebühnen und wagt den Slam. Ab und zu stellt sie sich den Punktetafeln, hauptsächlich um das Bühnengruseln zu überwinden und hinterher das ein

Teicher, Sarah_Menzel, Kilian

Sarah Teicher

oder andere Relax-Bierchen in netter Runde zu genießen. Das Zuhause-Gefühl besteht für sie seit einem knappen Jahr inmitten der Leipziger „Lesebühne Kunstloses Brot“. Die Brote lassen ihr Publikum entscheiden, unter welchem Motto die nächste Veranstaltung steht – Schreibarbeit nach Auftrag. Das hat Sari auch gern. Das macht sie auch manchmal in ihrem richtigen Leben im Büro. Aber sagt ihr bloß nicht, sie lebe in ihrer heilen Welt und sei naiv. Das mag sie nicht. Schließlich schaut niemand gern in den Spiegel. Wir freuen uns auf den Konsum eines gemeinsamen Relax Bierchen nach ihrem Auftritt bei uns.

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Ein Autor mit Geschichte(n)

Mit Philipp Schiemann holen wir uns am kommenden Mittwoch einen Weitgereisten auf die Bühne. Er wurde 1969 in Düsseldorf geboren. Schiemann ist Verfasser

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Philipp Schiemann

von zwei Erzählungen, zwei Gedichtbänden, einem Roman, einem Kurzgeschichtenband und einem Sachbuch über westafrikanische Religion. Seit 1996  kann er zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Magazinen vorweisen. Seine Lesungen führen ihn dabei durch ganz Deutschland und auch in Schweden, der Schweiz, Österreich, der Tschechei und den USA war er bereits literarisch zugegen. Im Audio-Bereich liegen neben fünf Platten mit seiner Band „Conscious“ (zwischen 1993-1999) vier Hörbücher von Schiemann vor. Philipp Schiemann ist Literaturförderpreisträger der Landeshauptstadt Düsseldorf 2002 und erhielt mehrere Arbeitsstipendien von Stadt und Land. Seine letzte Print-Publikation, „Gnadenlos. Gedichte und Kurzprosa 2007-2012“ erschien 2013 bei Grupello, Düsseldorf. Sein Buch „Mami Wata. Die afrikanische Loreley. ist eine Annäherung an die traditionelle Religion Westafrikas“. Das Werk ist im Dezember 2014 als Kindle eBook  erschienen. Wir sind gespannt aus welchem Werk er beim September-Stubenreim vorlesen wird und begrüßen ihn am 07.09. in heller Vorfreude bei uns!

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