Monatsarchiv: Oktober 2016

Nicht sein aber stubenrein

Felix ist  knackige 27 Jahre, Erzieher, gebürtiger Leipziger und fängt jetzt mit dem Studium der Erziehungswissenschaften an. Er schreibt seit knapp 10 Jahren und das hauptsächlich als Hobby. Leichter zu sagen was er nicht ist, fällt ihm bei seiner Vorstellung wesentlich

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Felix

leichter: So ist er buch- und textloser Autor, ergo kein Autor, genauso wenig ist er Poetry Slammer, er ist auch kein Liedermacher und hat auch keine visionäre Vorstellung von einer Zukunft in der Kunst.  Als souverän auf Bühnen würde er sich auch nicht bezeichnen, denn seine Betonung könnte akzentuierter sein und besonderes pünktlich ist Felix auch nicht. Aber wenigstens ist er stubenrein. Das ist schon einmal ganz gut, dass unser Boden trocken bleibt und wir sind sicher, dass er auch den Auftritt ganz geschmeidig meistern wird. An die Uhrzeit erinnern wir an der Stelle gerne nochmal: 20 Uhr geht es am 02.11.  im Café Waldi los. Dann klappt es sicher nicht nur bei Felix mit der Pünktlichkeit.

 

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Preise, Gedichte und Prosa

Jan Lindner wurde 1985 in Jena geboren und besitzt ein abgeschlossenes Philosophiestudium. Er ist Autor, Texter, Sprecher, sowie Mitglied im Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen und Thüringen. Als Initiator der Lesebühnen Pinzette vs. Kneifzange und Kunstloses Brot sowie des Buchstabhochsprung Poetry Slams in Leipzig ist er regelmäßig

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Jan Lindner

auf den Bühnen Leipzigs zu sehen. Mit Preisen wurde er ebenfalls schon überhäuft. So kann er sich Preisträger des Jungen Literaturforums Hessen/ Thüringen 2007 und 2008, des Jenaer Gedankenfensters 2007, des  JuLi im Juni Schreibwettbewerbs 2012 und des Radio Mephisto-Hörspielwettbewerb 2015 nennen. Lindners erster eigenständiger Gedichtband „Ein Suppenkasper gibt den Löffel ab“ erschien 2009 in Leipzig bei Edition PaperONE. Durch Lesungen und Poetry Slams ist er deutschlandweit unterwegs. Das brachte ihm u.a. die Qualifikation für die sächsischen Meisterschaften im Poetry Slam ein. Im Jahr 2013 erschien ein weiterer Gedichtband (mit Hör-CD) „Der Teddy mit den losen Kulleraugen“(periplaneta Verlag Berlin). Prosaisch tritt er 2016 das erste mal mit seinem Erzählband „Auf Teufel komm Rausch“ in Erscheinung  (ebenfalls periplaneta Verlag Berlin). Wir können uns also auf einiges gefasst machen und begrüßen den vielseitigen Autor am 02.11. zum Stubenreim im November.

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Eher minimalistisch

KARL BLUME ist arrogant, selbstherrlich und selbstverliebt, und trotzdem kriegt er es hin, sich die Zeit herauszunehmen, auch noch enorm egoman daherzukommen. Er zeigt gerne seinen Hinterkopf, was in seinem Kopf so vorgeht, wird er uns am 02.11. im Café Waldi verkünden.

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Karl Blume

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Fleißig und nah am Publikum

candy-hechtSeit 1990 gibt es Candy Hecht. Von Kinderbüchern mit Illustrationen bis hin zu Fantasy-Romantik schreibt sie sich quer durch die Literatur. Auch kleine Gedichte und peotische Texte stehen dabei auf ihrer To Do-Liste. Das Alleinsein des Schriftstellertums kompensiert sie mit Vorstellungen ihrer Bücher auf Lesungen, denn der Kontakt zu ihren Lesern ist ihr wichtig. Durch deren Reaktion holt sie sich gerne Kritik und Anregungen für das, was da noch kommt. Beim Stubenreim ist sie da genau an der richtigen Adresse. Wir freuen uns auf ihren Auftritt und wünschen ihr, dass sie die Anregung findet, die sie so zu schätzen weiß und die sie vielleicht auch schon zum nächsten Werk inspiriert. Wir sehen uns am 02.11. um 20Uhr im Café Waldi!

 

 

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„Joghurt und Weltschmerz“

Auch ein musikalisch wird der Stubenreim heute Abend wieder abgerundet:

hannesSeit 2011 rezitiert Hannes Heinemann mit Klavier, Ukulele, Glockenspiel und Gesang, Gedichte. Das kann auch schon einmal mit einer Menge Unsinn, Quatsch, Humor und einer Prise Ironie daher kommen, aber ab und an schöägt er auch nachdenklichere Töne an: alles in allem eine gelungene Mischung, wie er findet. Er bezeichnet sich daher nicht nur als Musikkabarettist, sondern auch als Liedermacher, Chansonier, Poet, Singer-Songwriter. Im Jahr 2014 erschien seine erstes Album „Dafür muss man (high)mann sein“ und im Mai 2016 feierte er mit seiner Sing-Lesebühne „Joghurt und Weltschmerz“ in Leipzig Premiere. Bevor es damit weitergeht, schaut er am Mittwoch Abend aber erst einmal beim Stubenreim vorbei.

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Tierische Außerirdische oder andersrum

Beeinflusst von Fantasy, Science-Fiction-Satire und Kinderbüchern schreibt Matthias Rädisch seit ein paar Jahren Geschichten über Dodos, Eichhörnchen und Außerirdische. Seit Neuestem versucht er sich an besonders eigenartige Träume aus der Nacht zu erinnern, um sie anschließend ausgeschmückt und ausgebaut auf Papier zu bringen.

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Matthias Rädisch

So hat der allmächtige Q aus Star Trek schon einmal seine Theaterprobe völlig auf den Kopf gestellt, oder es sind ihm böse, omnivore Kaninchen begegnet, die den Hund meines Kumpels auffressen wollten. Ob Matthias zum Stubenreim einen Text über außerirdische, Tiere oder einen absurden Traum vorlese, kann er zwar vorher nicht sagen, doch er wird ganz bestimmt ins Phantasiereich führen. Wir folgen ihm gerne und nehmen unser Publikum am Mittwoch gerne mit!

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Mit Zeug zum Original

Er hat das Zeug zum Leipziger Original – dank seiner originellen, sprachgewaltigen Geschichten, die er seit 2008 schreibt. Ein Stück Leipzig blitzt bei Uwe Stöß immer durch, der Ortskundige erkennt es. Für seinen neuen Geschichtenband „Das zieht alles Kreise“ hat er Alltagsbeobachtungen im Spielzeugladen auf der Karli, beim Wendel-Bäcker in der Südvorstadt, beim Notenspur-Fest mit Peter Degner auf dem Johannisfriedhof oder im Gohliser Kaufland verarbeitet. Das Besondere an den Texten: Stöß lässt die kleinen Leute so reden, wie sie sind; sie führen bei ihm den Stift. Kurz vor der Jahrtausendwende ist der gebürtige Plauener (Jahrgang 1963) mit Knast- und Alkoholiker-Vergangenheit nach Leipzig gezogen. Seine bisher sechs Buchpremieren hat er in der Moritzbastei absolviert, seine Lesungstermine verbreiten sich stark über Mundpropaganda. Damit die Geschichten überhaupt gedruckt werden, haben Fans und Freunde neben ihren eigentlichen Berufen extra den „Verlag für Freunde Leipzig“ gegründet. Auch beim Stubenreim ist er nicht zum ersten Mal zu Gast, jedoch ist es das erste Mal, dass wir ihn im Café Waldi begrüßen werden.

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Uwe Stöß

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Fancy Binnenimmigrant

Dirk Fehse ­ ist sachsen­anhaltinischer Binnenmigrant, der regelmäßig versucht seine
Herkunft, in einem weiteren Text endgültig, hinter sich zu lassen.
Zwischen diesen Ausbrüchen schreibt er Gedichte, Geschichten und Gesellschaftskritik. Neuerdings humorisiert er grimmige Märchen, schreibt eine Anekdote nach der anderen oder lässt sich über Michael Nast aus.

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Dirk Fehse (mit Affe)

Manche finden das ziemlich affig, aber er bekräftigte mehrfach, dass sein Verhalten
gegenüber dem Affen vollkommen normal sei.
Ab und an lässt er sich noch von dem super individuellen, unisono Lifestyle seiner
schwierigen Freunde und Bekannten inspirieren, denen oft aber auch nichts Neues einfällt.
Wenn er nicht auf einer Slam Bühne steht, steckt er mit den unbekannten Poeten in
irgendeinen neuen, fancy Schreibprojekt oder singt irgendwo mit und bildet sich seine
Passion auf beides sehr stark ein.
Wem die Welt komisch vorkommt und wer nicht jeden Witz der Welt versteht;- der ist bei Dirk gut aufgehoben! Ob wir ihn verstehen werden? Wir werden es am 05.10. beim Stubenreim erfahren.

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