Eher minimalistisch

KARL BLUME ist arrogant, selbstherrlich und selbstverliebt, und trotzdem kriegt er es hin, sich die Zeit herauszunehmen, auch noch enorm egoman daherzukommen. Er zeigt gerne seinen Hinterkopf, was in seinem Kopf so vorgeht, wird er uns am 02.11. im Café Waldi verkünden.

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Karl Blume

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Fleißig und nah am Publikum

candy-hechtSeit 1990 gibt es Candy Hecht. Von Kinderbüchern mit Illustrationen bis hin zu Fantasy-Romantik schreibt sie sich quer durch die Literatur. Auch kleine Gedichte und peotische Texte stehen dabei auf ihrer To Do-Liste. Das Alleinsein des Schriftstellertums kompensiert sie mit Vorstellungen ihrer Bücher auf Lesungen, denn der Kontakt zu ihren Lesern ist ihr wichtig. Durch deren Reaktion holt sie sich gerne Kritik und Anregungen für das, was da noch kommt. Beim Stubenreim ist sie da genau an der richtigen Adresse. Wir freuen uns auf ihren Auftritt und wünschen ihr, dass sie die Anregung findet, die sie so zu schätzen weiß und die sie vielleicht auch schon zum nächsten Werk inspiriert. Wir sehen uns am 02.11. um 20Uhr im Café Waldi!

 

 

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„Joghurt und Weltschmerz“

Auch ein musikalisch wird der Stubenreim heute Abend wieder abgerundet:

hannesSeit 2011 rezitiert Hannes Heinemann mit Klavier, Ukulele, Glockenspiel und Gesang, Gedichte. Das kann auch schon einmal mit einer Menge Unsinn, Quatsch, Humor und einer Prise Ironie daher kommen, aber ab und an schöägt er auch nachdenklichere Töne an: alles in allem eine gelungene Mischung, wie er findet. Er bezeichnet sich daher nicht nur als Musikkabarettist, sondern auch als Liedermacher, Chansonier, Poet, Singer-Songwriter. Im Jahr 2014 erschien seine erstes Album „Dafür muss man (high)mann sein“ und im Mai 2016 feierte er mit seiner Sing-Lesebühne „Joghurt und Weltschmerz“ in Leipzig Premiere. Bevor es damit weitergeht, schaut er am Mittwoch Abend aber erst einmal beim Stubenreim vorbei.

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Tierische Außerirdische oder andersrum

Beeinflusst von Fantasy, Science-Fiction-Satire und Kinderbüchern schreibt Matthias Rädisch seit ein paar Jahren Geschichten über Dodos, Eichhörnchen und Außerirdische. Seit Neuestem versucht er sich an besonders eigenartige Träume aus der Nacht zu erinnern, um sie anschließend ausgeschmückt und ausgebaut auf Papier zu bringen.

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Matthias Rädisch

So hat der allmächtige Q aus Star Trek schon einmal seine Theaterprobe völlig auf den Kopf gestellt, oder es sind ihm böse, omnivore Kaninchen begegnet, die den Hund meines Kumpels auffressen wollten. Ob Matthias zum Stubenreim einen Text über außerirdische, Tiere oder einen absurden Traum vorlese, kann er zwar vorher nicht sagen, doch er wird ganz bestimmt ins Phantasiereich führen. Wir folgen ihm gerne und nehmen unser Publikum am Mittwoch gerne mit!

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Mit Zeug zum Original

Er hat das Zeug zum Leipziger Original – dank seiner originellen, sprachgewaltigen Geschichten, die er seit 2008 schreibt. Ein Stück Leipzig blitzt bei Uwe Stöß immer durch, der Ortskundige erkennt es. Für seinen neuen Geschichtenband „Das zieht alles Kreise“ hat er Alltagsbeobachtungen im Spielzeugladen auf der Karli, beim Wendel-Bäcker in der Südvorstadt, beim Notenspur-Fest mit Peter Degner auf dem Johannisfriedhof oder im Gohliser Kaufland verarbeitet. Das Besondere an den Texten: Stöß lässt die kleinen Leute so reden, wie sie sind; sie führen bei ihm den Stift. Kurz vor der Jahrtausendwende ist der gebürtige Plauener (Jahrgang 1963) mit Knast- und Alkoholiker-Vergangenheit nach Leipzig gezogen. Seine bisher sechs Buchpremieren hat er in der Moritzbastei absolviert, seine Lesungstermine verbreiten sich stark über Mundpropaganda. Damit die Geschichten überhaupt gedruckt werden, haben Fans und Freunde neben ihren eigentlichen Berufen extra den „Verlag für Freunde Leipzig“ gegründet. Auch beim Stubenreim ist er nicht zum ersten Mal zu Gast, jedoch ist es das erste Mal, dass wir ihn im Café Waldi begrüßen werden.

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Uwe Stöß

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Fancy Binnenimmigrant

Dirk Fehse ­ ist sachsen­anhaltinischer Binnenmigrant, der regelmäßig versucht seine
Herkunft, in einem weiteren Text endgültig, hinter sich zu lassen.
Zwischen diesen Ausbrüchen schreibt er Gedichte, Geschichten und Gesellschaftskritik. Neuerdings humorisiert er grimmige Märchen, schreibt eine Anekdote nach der anderen oder lässt sich über Michael Nast aus.

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Dirk Fehse (mit Affe)

Manche finden das ziemlich affig, aber er bekräftigte mehrfach, dass sein Verhalten
gegenüber dem Affen vollkommen normal sei.
Ab und an lässt er sich noch von dem super individuellen, unisono Lifestyle seiner
schwierigen Freunde und Bekannten inspirieren, denen oft aber auch nichts Neues einfällt.
Wenn er nicht auf einer Slam Bühne steht, steckt er mit den unbekannten Poeten in
irgendeinen neuen, fancy Schreibprojekt oder singt irgendwo mit und bildet sich seine
Passion auf beides sehr stark ein.
Wem die Welt komisch vorkommt und wer nicht jeden Witz der Welt versteht;- der ist bei Dirk gut aufgehoben! Ob wir ihn verstehen werden? Wir werden es am 05.10. beim Stubenreim erfahren.

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Nur tote Autoren, aber kein Fisch

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Fynn Bachmann

Fynn Bachmann, geboren 1992 in Kiel, aufgewachsen in Hamburg, Abitur in Norderstedt, Auslandsjahr in San Diego, Studium in Heidelberg, zwischendurch mal in Amsterdam – jetzt als Schriftsteller in Leipzig; sieht sich als Begründer des Destruktivismus, mag weder Fisch noch Zeitungsschreiber, liest ausschließlich tote Autoren, findet Physik intelligenter als Philosophie – philosophiert aber lieber als über Physik zu reden; hat seine Bettchillerarbeit „Knusperkram“ fertig geschrieben, den Tramper-Roman „Berlin Newcastle“ und kürzlich eine Textsammlung ‚ Die Pick-Up Artistin.

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Bühnenreife Stimmbildung

Bonny Lycen, geboren 1991 in Guben, floh im zarten Alter von 18 Jahren aus der brandenburgischen Provinz nach Dresden. Dort hoffte sie auf Erleuchtung, unendliche Weisheit und Wohlbefinden. Gefunden hat sie dort von alledem noch nichts, schmiss kurzerhand das Germanistikstudium, veröffentlichte ihren ersten Gedichtband „Herzeigen“ (2012, edition winterwork) und entschied sich für eine Ausbildung zur Logopädin. Seit Januar 2016 arbeitet sie als Sprach-, Sprech- und Stimmtherapeutin in Leipzig.

Nachdem sie Anfang 2015 das erste mal auf einer Bühne stand, wurde sie im Sommer des selben Jahres sächsische Vizemeisterin im Poetry Slam und treibt sich seitdem deutschlandweit auf Slam- und Lesebühnen umher. Eine Weiterführung des lyrisch-musikalischen Trios “ Vorwärts, Herz!“ist für 2017 geplant, mit dem sie bereits 2015 musikalisch auf Tour war . Ihre urbane Lyrik ist lakonisch und direkt, die Themen reichen von zwischenmenschlichen Zerwürfnissen, gnadenlosen Selbstreflexionen, bis hin zu gesellschaftlichen Tabuthemen.

Ihre therapeutische Arbeit liefert ihr hierfür die nötigen Geschichten und ist untrennbar mit ihrem Schreiben und ihrer Bühnenperformance verbunden. Wir freuen uns sie bei uns zu haben und begrüßen Bonny am am 05. Oktober in unserer gemütlichen Stube im Café Waldi!

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Bonny Lycen

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Ein unausstehlicher Barbar?

Ein Freund sagte neulich, als Kay, mit ihm gesellig beisammen saß und Alkohol trank: 
„Es käme grauenhaft zum Vorschein, was für ein Barbar er doch sei, weil die Ausmaße seiner Selbstkasteiung, bereits nach nur einem zivilisierten Bierchen, ihr monströses Ausmaß, in aller Öffentlichkeit, aufdringlich wild,  Zähne fletschend, zwanghaft ihre Anwesenheit ausformulieren müssen!  Ein unausstehlich anderer Mensch hinter den Fassaden.  Die dunkle Seite der Nüchternheit, beschreibt sich schonungslos!“
Ein Bild entwickelt sich da in unseren Köpfen, dass uns mit Spannung erfüllt und wir sind in heller Aufregung, welche Klänge sich in unsere Gehörgänge hinein winden werden, wenn Kay Woitzik die Saiten seiner Gitarre anschlägt.
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Kay Woitzik

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Nicht da erste Mal…

…können wir Simon Kalus einen Gast auf unserer Bühne nennen. Der studierte Literaturwissenschaftler war schon das ein oder andere Mal beim Stubenreim zugegen und das nie ohne bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. Er war 2014 Finalist beim open mike, studiert derzeit am Literaturinstitut Leipzig und veröffentlichte zuletzt in der Tippgemeinschaft 2016. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 07.09. im Café Waldi.

Schlafzimmerwand

Simon Kalus

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