Beiträge mit dem Schlagwort: Lesebühne Leipzig

Zwei in eins.

Auch heute wieder die Vorstellung zweier Gäste:

Zum einen beehrt uns der nicht ganz unbekannte Robert Reimer, unser Lieblingsstudent am Leipziger Literaturinstitut, der aus seinem neuen Roman lesen wird. So wie der Roman zu Robert Reimer passt, passt Robert Reimer zum Stubenreim. Ein Ereignis!

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Die personifizierte Alliteration: Robert Reimer

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Alles im grünen Bereich bei Kay Woitzik

Etwas verirrt im englisch sprachigen Singer/Songwriter Bereich, schickt auch Kay Woitzik seit geraumer Zeit auch lyrische ProsaSignale in die Richtungen, die gewillt sind, ihm eine gewisse Kettenreaktion in Sachen Entwicklung zu versprechen, oder zumindest nicht von vorn herein zu verweigern. Seine zum Teil etwas wüsten Satz-Kollektionen bestehen aus invertierten Gedanken, Reflexionen, Glaubensbekenntnissen, Gebeten, Flüchen, Fragen und rationalen Verklausulierungen, die weiter im Begriff sind, sich zu formen, um hoffentlich, irgendwann als kulturelle Werkzeuge dienlich sein zu können, oder sogar als anregende Unterhaltung anerkannt werden. Weil das alles noch nicht genug ist sorgt er dieses Mal beim Stubenreim auch noch für die Musik! Wir sind voll Freude. Seid es auch und seid dabei, morgen, Mittwoch, den 13.5. um 20 Uhr im plan b kulturkaffee!

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Sicher nicht umsonst…

Unfreiwilliger Weise waren ein Drittel des Stubenreim-Teams über das Wochenende im Freistaat Bayern unterwegs und darum an dieser Stelle etwas verspätet aber niemals zu spät die Vorstellung zweier Autor*innen, welche in zwei Tagen auf jeden Fall dabei sind, wenn es heißt: STUBENREIM!

Immer wieder gern gesehen: Christopher GötzeWäre Christopher Götze berühmt oder zumindest bekannt, dann würde er seine Beteiligung am kommenden Stubenreim möglicherweise als pompösen Einstieg in eine große lyrische Abschiedstournee über alle Leipziger Lesebühnen verkaufen … Aber lassen wir die Konjunktive und werden real: Der Chris kommt vorbei und bringt eine Handvoll Gedichte mit. Und das wird wie immer herrlich! (Anm. der Redaktion)

Ganz nah: Christopher Götze

Ganz nah: Christopher Götze

Ausserdem dabei: Lenore Dietsch!

immer irgendwo dazwischen: Leonore Dietsch

immer irgendwo dazwischen: Lenore Dietsch

Wenn sie eine Pflanze wäre, wäre sie etwas zwischen Mimose und Kaktus. So beschreibt sich Lenore Dietsch. Ihr Plus dabei: Sie denkt in Haufen, hat haufenweise Fragen und fragt sich zwischendurch ob ihr das Leben zwischen Aldi und Wochenende manchmal abhanden kommt. Sie ist fast so alt wie Thorsten Schäfer-Gümbel, kann dafür aber nichts. Studiert hat sie Publizistik, Theaterwissenschaft und Geschichte in Berlin, arbeite nun in Halle und wohnt in Leipzig. In ihren Texten versucht sie leider umsonst Augenblicke festzuhalten und die Fragen des Lebens kritisch und humorvoll zu erörtern. Schreiben heißt  für Lenore zu überleben. Ob das gut geht, weiß der Teufel. Wir wissen, dass sie beim letzten Stubenreim vor der Sommerpause dabei ist und das sicherlich nicht umsonst.

Also seid dabei am 13. 5. um 20 Uhr im plan b kulturkaffee!

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In wenigen Stunden ein Jahr Stubenreim

Und das will mit Pauken und Trompeten begangen werden: Karl Neukauf

karlneukauf

Neukauf – ein echter Berliner

Sei es auf einem weißem Flokatiteppich, auf dem dunkelgrünen Plüschsofa von 1972, im Neonlicht graffitigetränkter Betonbauten oder in der dunklen Sonne des Abendlichtes. Erbsen zählen mit dem Berliner Chansonnier hat nichts mit der gleichnamigen Lebensmittelkette zu tun, ist jedoch für alle Freunde des Kleingedruckten ein Genuss und lässt den Fuß schnipsen und den Kopf schunkeln. Die Erbsen sind musikalische Ansichtskarten, geschliffene Edelsteine aus dem Steinbruch der Musik, blühende Edelweiße, sehr alltäglich, ohne belanglos zu sein.

In das Ohr bohren sich perlende Klavierkaskaden, scheppernde Percussion, eine tiefe Stimme. Ein schleppendes Schlagzeug, ferne Klänge von Akkordeon, Kontrabass und Harmonium. Cellicatessen im Walzertakt, überdrehte Electro-Gitarren im Polkastil oder einfach Karl am Klavier. Alle Instrumente, alle Stimmen, Texte, Musik gespielt, gesungen, formuliert und komponiert von Karl Neukauf.

Wer außer Erbsen gerne eine Dose Knef zum Frühstück, ein Pfund Lindenberg am Mittag mag, sich mit einer Tube Lanegan die Zähne putzt und nicht oder doch mit Wader hadert, 156 Gramm von Randys Newman zu schätzen weiß und Reiser und Kreisler vierhändig am Cembalo hört oder abends gerne einen hochprozentigen Waits zu schätzen weiß – angekommen!

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Ein Jahr Stubenreim. Jubiläum mit Hildesheimern.

maurer kathrin

Kathrin M. (Hildesheim)

Am Mittwoch werden insgesamt drei Schreibschüler*Innen des Hildesheimer Instituts für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus nach Leipzig verschifft, um die dortige Lesebühnenszene gleich einem trojanischen Mops zu invasieren. Eine davon ist Kathrin Maurer, die mit einem zeitgenössischen Gedicht vorgestellt wird:

Mau Rinho

geboren
1985 in lahr/schwarzwald
abgeschlossenes studium der soziologie
und deutschen
literatur an der universität/konstanz
2007 Studium
der australischen geschichte und
literatur an
der ACU/melbourne
2009 lektoratspraktikum
bei der edition/suhrkamp
seit 2010 studium
kreatives schreiben und kulturjournalismus
an der universität/hildesheim
2011 gastsemester (am schweizerischen)
literaturinstitut in biel
2012 redaktionspraktikum bei
der Musikzeitschrift
BACKSPIN

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Eine Poetin, ein Poet für Mittwoch

Weil ihr so schön brav wart und die Sonne scheint, stellen wir heute gleich zwei Lesende für den kommenden Stubenreim vor:

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Nina Pohl mit Bild,

 

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Ricardo Donnert mit Text:

Ich wurde 1987 in Schlema / Erzgebirge geboren; schreibe seit etwa 2003 Gedichte. Gedichtveröffentlichungen im „Schneeberger Stadtanzeiger“, im „Jahrbuch“ für „Das neue Gedicht“ der „Frankfurter Bibliothek (3 X). 2006 erschien „Carl Schumann – Das Leben eines Buchdruckers“ und ein Gedichtbändchen „Allzeiten – Schwerer Alltag in leichten Zeiten“; 2007 Mitglied der Leipziger „Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V.“; 2008/2009 Zivildienstleistender; 2009 Mini-Hörbuch „Blickfang“; 2012 „Prägende Provinz – Kurzgeschichten und Gedichte“. Lesungen in Schneeberg und Bayreuth, wo ich von 2010-2012 gelebt habe. Ich bin Pflegefachhelfer und habe meinen praktischen Ausbildungsteil am Klinikum Coburg GmbH absolviert.

LG, die Stubenreimer

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Simon Kalus am 10.04.2013

SK

Simon Kalus non est malus.

Simon Kalus.
Geboren als Jüngster von sieben Geschwistern in München.
Lebt im Mittelpunkt der Welt (Leipzig).
Ist verdammt, ein Leben zu führen voll komischer Jobs und Rucksack-Weltreisen.
In postmaterialistischer Dekadenz haust er fast ohne Elektrogeräte in einer halben Ruine (mit Drogentoten im Hausflur).
Veröffentlicht in Untergrundmedien.
Feilt an seinem (zweiten) ersten Roman.

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Wir kredenzen Lothar – von Flimmerfrühstück

Lothar

Ein ganz besonderes amuse-gueule
offerieren wir heute Abend als
Aperitif, Digestif, Dessert oder einfach Musik.
Fein garniert mit Pop: Lothar – den wunderbaren Mann der Band Flimmerfrühstück.
Suchbild: Einer von den vieren ist Lothar. Kannst Du ihn finden?

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gerrard schueft de la ville de carle marxe

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Gerrard

Am 20.02.2013 ist Gerrard Schueft zum ersten Mal auf der Stubenreim-Bühne zu Gast. Witz und Charme machen die Texte des aus Karl-Marx-Stadt stammenden 27-Jährigen aus, lassen dabei aber Tiefgründigkeit und philosophische Inhalte nicht missen. Gerrard begann früh mit dem Schreiben und verbindet Ausgedachtes mit real Erlebten.
Auf seinem Dichterwettstreit-Feldzug tourt er gerade durch die Republik und betreibt seine eigene Lesebühne (Schaubühne Chemnitz).

Mit Klischees wird stets gebrochen. Sie werden gebogen, geformt und wieder zusammen gesetzt, so dass neue Klischees entstehen mit ganz viel „Quatsch mit Soße“.

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Katschi @ Stubenreim

Ktschi

Katschi

Ich begann zu träumen als ich mein Bett umbaute. Mein bester Freund sah jung und glücklich aus. Ich träumte weiter, als jemand Bananen roch, die ich gegessen habe. Alles war vollkommen. Nur die Vorstellung eines Arbeitsamtes, war absurd in dieser Welt. Als ich eine Stunde in einen Beamer schaute, ging es weiter. Im großen Park, mit einem Waschbären, der uns nicht bemerkte. Einer Zeitungs- austrägerin, deren Augen ich nie vergessen hab. Der letzte Traum nachdem ich zwei Bier trank und einen Espresso. Ich wusste, es war ein Albtraum und sah nach draußen, es war grau und nieselte. Es war der Stillstand. Ich ging nach Hause und träumte mich zurück.

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Brian Borgwardt – Poet Nr. 3

Ob Brian Borgwardt am 20.02.2013 im Plan b kulturkaffee wohl auch dieses Gedicht rezitieren wird?

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Brian

Ein sinnend Klang erfüllt der Straßen Lichter

Und deckt die Stadt mit Leuchten zu.

HIER lebt die Stadt, hier wird sie dichter

Es brüllt ihr Atem ohne Ruh.

In ihrem Gang enthüllt sie Eisgesichter

Und schafft sich durch ihr Wachsen Raum. Hier lebt der Mensch und hier zerbricht er.

HIER wächst des Menschen erster Flaum.

Die Stadt hat Herz, hat Lunge, Niere, Magen.

Weh scheint dem Mensch, den es zu ihr verschlagen.

Er schafft sich Platz, den er nicht hat

Und doch wird hier der Mensch beneidet,

Denn mit dem menschen wächst die Stadt

Und Wälder werden ausgeweidet.

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