Beiträge mit dem Schlagwort: Lyrik

Große musikalische Gesten

Dannek Annohen kann sich den Aufbau seiner eigenen Stücke nicht merken. Beim Notenaufschreiben hat er bisher auch immer versagt und kaschiert diese Unzulänglichkeit liebevoll als „Liveimprovisation“ – alles klingt jedes mal ein bisschen anders. Seine Stärken sind die großen musikalischen Gesten, fliegende Hände (bzw. Fäuste, so genau kann das niemand sagen) und der Simultanspagat zwischen überschwänglichen Soundkaskaden und minimalistischen Melodiepassagen. Außerdem sieht Dannek verdammt gut aus und musste noch nie einen Werbetext für sich selbst verfassen.
Das solltet ihr unter keinen Umständen verpassen! Also seid dabei heute Abend 20 Uhr im plan b kulturkaffee, wenn der Stubenreim zur fulminanten Eröffnungsshow der Wintersaison seine Pforten öffnet!
Da war doch frühkindliche Förderung im Spiel!: Dannek Annohen

Da war doch frühkindliche Förderung im Spiel!: Dannek Annohen

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Zwei in eins.

Auch heute wieder die Vorstellung zweier Gäste:

Zum einen beehrt uns der nicht ganz unbekannte Robert Reimer, unser Lieblingsstudent am Leipziger Literaturinstitut, der aus seinem neuen Roman lesen wird. So wie der Roman zu Robert Reimer passt, passt Robert Reimer zum Stubenreim. Ein Ereignis!

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Die personifizierte Alliteration: Robert Reimer

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Alles im grünen Bereich bei Kay Woitzik

Etwas verirrt im englisch sprachigen Singer/Songwriter Bereich, schickt auch Kay Woitzik seit geraumer Zeit auch lyrische ProsaSignale in die Richtungen, die gewillt sind, ihm eine gewisse Kettenreaktion in Sachen Entwicklung zu versprechen, oder zumindest nicht von vorn herein zu verweigern. Seine zum Teil etwas wüsten Satz-Kollektionen bestehen aus invertierten Gedanken, Reflexionen, Glaubensbekenntnissen, Gebeten, Flüchen, Fragen und rationalen Verklausulierungen, die weiter im Begriff sind, sich zu formen, um hoffentlich, irgendwann als kulturelle Werkzeuge dienlich sein zu können, oder sogar als anregende Unterhaltung anerkannt werden. Weil das alles noch nicht genug ist sorgt er dieses Mal beim Stubenreim auch noch für die Musik! Wir sind voll Freude. Seid es auch und seid dabei, morgen, Mittwoch, den 13.5. um 20 Uhr im plan b kulturkaffee!

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Sicher nicht umsonst…

Unfreiwilliger Weise waren ein Drittel des Stubenreim-Teams über das Wochenende im Freistaat Bayern unterwegs und darum an dieser Stelle etwas verspätet aber niemals zu spät die Vorstellung zweier Autor*innen, welche in zwei Tagen auf jeden Fall dabei sind, wenn es heißt: STUBENREIM!

Immer wieder gern gesehen: Christopher GötzeWäre Christopher Götze berühmt oder zumindest bekannt, dann würde er seine Beteiligung am kommenden Stubenreim möglicherweise als pompösen Einstieg in eine große lyrische Abschiedstournee über alle Leipziger Lesebühnen verkaufen … Aber lassen wir die Konjunktive und werden real: Der Chris kommt vorbei und bringt eine Handvoll Gedichte mit. Und das wird wie immer herrlich! (Anm. der Redaktion)

Ganz nah: Christopher Götze

Ganz nah: Christopher Götze

Ausserdem dabei: Lenore Dietsch!

immer irgendwo dazwischen: Leonore Dietsch

immer irgendwo dazwischen: Lenore Dietsch

Wenn sie eine Pflanze wäre, wäre sie etwas zwischen Mimose und Kaktus. So beschreibt sich Lenore Dietsch. Ihr Plus dabei: Sie denkt in Haufen, hat haufenweise Fragen und fragt sich zwischendurch ob ihr das Leben zwischen Aldi und Wochenende manchmal abhanden kommt. Sie ist fast so alt wie Thorsten Schäfer-Gümbel, kann dafür aber nichts. Studiert hat sie Publizistik, Theaterwissenschaft und Geschichte in Berlin, arbeite nun in Halle und wohnt in Leipzig. In ihren Texten versucht sie leider umsonst Augenblicke festzuhalten und die Fragen des Lebens kritisch und humorvoll zu erörtern. Schreiben heißt  für Lenore zu überleben. Ob das gut geht, weiß der Teufel. Wir wissen, dass sie beim letzten Stubenreim vor der Sommerpause dabei ist und das sicherlich nicht umsonst.

Also seid dabei am 13. 5. um 20 Uhr im plan b kulturkaffee!

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Die letzten Pegasus-Reiter bis zum Herbst!

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Psychologie und lange Sätze – zwei zu vereinbarende Leidenschaften

Liebe Freunde und Freundinnen der unvorhergesehenen Bühnen-Literatur, am 13.5. ist es soweit – der Moment vor dem wir uns alle gefürchtet haben: DER STUBENREIM GEHT IN DIE SOMMERPAUSE! Natürlich wird unser Fehlen nur von kurzer Dauer sein, aber um uns gebührend zu verabschieden, gibt es wieder ein tolles Programm für euch! Wir haben Autoren und Autorinnen aller Art bei uns versammelt (entsprechende Vorstellungen folgen wie immer im Laufe der Woche), es wird Musik geben, wir werden uns extra viel Mühe mit der Moderation geben und der Büchertisch wird bersten unter dem Gewicht wunderbarer Literatur – mit der ihr euch eindecken könnt, um über den Sommer zu kommen! So! Nun aber noch ein kleiner Vorgeschmack: Einen Tusch für Paula Kittelmann   Paula Kittelmann ist 21 Jahre, liebt lange Sätze, die sie auf das Papier fließen lässt, so wie sie ihr als Gedanken in den Sinn kommen; verwirrend und manchmal vernebelt, aber ehrlich und ein wenig verträumt. Das Schreiben hilft ihr mit ihren Gefühlen, Gedanken und dem Alltag umzugehen. Auch nutzt sie ihren Schreibstil gerne, um über Bücher oder Filme zu sinnieren. Ein wenig sieht Paula ihre Texte wie moderne Märchen, jedoch nicht wegen der Fiktion, sondern wegen der bildlichen und verspielten Sprache. Im Grunde versucht sie einfach Gefühle, die manchmal verwirrend sind, in Worte zu fassen. Sie studiert seit drei Jahren Psychologie in Leipzig, kommt aber usprünglich aus Meißen. Das Studium empfindet sie als Bereicherung für ihre Texte, da es ihr den Einblick in manche Thematiken der menschlichen Psyche zugänglicher macht. Wir freuen uns auf mannigfaltige Wortspielereien und literarische Erkenntnisse! Seid dabei am Mittwoch, den 13.5. um 20 Uhr im plan b kulturkaffee ♥

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Lyrische Polster.

Mit diesen zwei Poeten ist das Gespann der Lesenden für den September komplett:

Vielseitig begabt: Christopher Götze.

Vielseitig begabt:
Christopher Götze.

 

 

Was wäre der Stubenreim ohne Christopher Götze? Sicherlich nur halb so lyrisch! Doch er kann auch anders: Als Darsteller des „Elle“ in „Das blaue blaue Meer“ an den Cammerspielen hat er dieses Jahr auch als Schauspieler eine gute Figur abgegeben. Als einer der ersten Künstler, die je eine Stubenreim-Bühne betreten haben, lässt er es sich zum Glück nicht nehmen, uns auch diesmal wieder einen Besuch abzustatten. Und es wird wunderbar werden.

 

 

Gut gepolstert:  Dominic Memmel.

Gut gepolstert:
Dominic Memmel.

 

Dominic Memmels Texte sind meist dreckig und gemein, darin aber gepolstert durch eine sehr prosaische Herangehensweise. Er ist neu in der Stadt, mischte die letzten Jahre mit ungezählten Lesungen und Hörspielen das Rhein-Main-Gebiet auf. Mit „Pandora schlägt zurück“ kann man Dominic Memmel auch im Radio belauschen, nicht zuletzt bloggt er unter mfis.wordpress.com

Aber halt, das war noch nicht alles! Es wartet noch eine grandiose Band darauf, von euch entdeckt zu werden – bleibt gespannt!
Stubenreim:
10. September.
20 Uhr.
Plan B kulturkaffee.
Leipzig.

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Gefühlte Gedichte.

Unsere Künstlervorstellung geht in die zweite Runde!

Braucht keine Analysen:  Alexandra Huth.

Braucht keine Analysen:
Alexandra Huth.

Alexandra Huth ist 18 Jahre alt und schwebt gerade zwischen Abitur und Studium. Sie schreibt nun seit etwa fünf Jahren, meist Gedichte, ohne Reime, die sich mit ihrer abstrahierten Umgebung auseinandersetzen. Die meisten Menschen würden sie wohl als eher melancholisch bis düster beschreiben – ihre Lyrik muss eher gefühlt als bis ins letzte Detail analysiert und verstanden werden. 

Stanley Deschle: „32, arbeitslos, mittellos, Hartz4, persona non grata bekam beim Alkoholikertest im Internet die rote Karte, erste Anzeichen einer beginnenden Geistesstörung erkennbar, Ausgang ungewiss, und der wagt es noch, zu schreiben; ihr wisst schon, so’n Zeug was sich nicht reimt Gedichte, nennt der so was, Ha! Kann doch heeme gehn, der Voochel!“

Geht nicht "heeme", sondern zum Stubenreim:  Stanley Deschle.

Geht nicht „heeme“, sondern zum Stubenreim:
Stanley Deschle.

Interesse? Dann aber schnell zum Stubenreim: Mittwoch, 10. September, 20 Uhr!
Plan B kulturkaffee, Leipzig.

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Stubenreim.exe

Die Sommerpause ist endlich vorbei – Stubenreim ist zurück! Mit grandiosen Poeten und phänomenalen musikalischen Gästen. Am 10. September mit dabei:

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Während andere Kinder aus fremden Gärten Äpfel stahlen, erlernte Tom Schildhauer die wichtigsten Fertigkeiten, um Commander Keen und Lara Croft an deren Ziele zu bringen. Diese Begeisterung für den PC und technische Spielereien aller Art seit seiner Kindheit sollte nicht nur dafür sorgen, dass er von sämtlichen Freunden und Familienmitgliedern regelmäßig mit Computerproblemen konfrontiert werden würde, sondern auch sein Schaffen als Bühnenkünstler prägen.
Mittlerweile zählt Tom zu den Größen der Poetry Slam Szene und bereist regelmäßig die Bühnen des gesamten deutschsprachigen Raumes. Als schwedische Forscher herausfanden, dass Menschen Charme, Pragmatismus und alberner Humor gefällt, beschloss er, sein erstes Soloprogramm „live.exe“ auf die Bühne zu bringen, mit dem er 2012 den Kabarett Kaktus gewann.


Also fahrt eure Rechner herunter, eure Hirne hoch, bringt eure Lachmuskeln in eine aufrechte Position und startet mit uns zusammen in die dritte Stubenreim-Saison! Am 10. September um 20 Uhr im Plan B kulturkaffee Leipzig.

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Die Rückkehr der abstrakten Lerche.

Zweite Runde! Und damit auch: Zwei neue Poetinnen!

Nachdem sie im Jahre 2004 das erste mal veröffentlicht wurde, lässt es Mariann Jende mit der Schreiberei nicht sein und schrieb in ihrer Jugend für die Zeitung und auch Songtexte. 2010 gründete sie mit Max Beckmann die Radikale Literaturfraktion, studierte Buchhandel/Verlagswirtschaft und war Chefredakteurin der Zeitschrift „Die Lerche“. Nach 2-jähriger Tätigkeit im Verlagswesen und Rumtreiberei auf den Lesebühnen Berlins kehrte sie 2014 wieder nach Leipzig zurück, weils ja da doch irgendwie am Schönsten ist. Mariann schreibt Kurzgeschichten, die vom Hier und Jetzt handeln und Lyrik, die auch mal mit der Vergangenheit zu tun haben kann.

Mariann Jende

Endlich zurück: Mariann Jende.

Tina Monet ist bereits eine Stubenreim-Veteranin. Im Alter von 15 Jahren las sie im Frühjahr 2012 zum ersten Mal beim Stubenreim. Ein zentrales Thema gibt es nicht, kein festes Schreibverhalten, nur geleitet von abstrakten Träumen und Liebe zur Kunst sind ihre Texte. Und das ist eigentlich immer ganz wundervoll.

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Junge Veteranin: Tina Monet.

Stubenreim!
Wann?
Am 9. April natürlich!
Und zwar im Plan B.
Und das Plan B ist in Leipzig.
Und im Plan B in Leipzig geht das dann 20 Uhr los.

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Ein Kasper auf dem Weg der Liebe.

Jan mit Kippe, klein

Produktive Pause:
Jan Lindner.

Es ist der erste Mittwoch im Monat! Und am zweiten Mittwoch ist doch immer… richtig, Stubenreim!
Diesmal unter anderem mit diesen Poeten:

Der graduierte Philosoph Jan Lindner (* 1985 in Jena) würde sich selber nie als ein solcher bezeichnen und hatte in seiner Schulzeit absolut nichts mit Literatur am Hut, so dass er sich vor blanker Aversion zunächst gar für den Mathe Leistungskurs entschied. Erst mit der Lektüre von Hamlet und Faust sowie einer motivierenden Lehrerin blühte ein literarisches Interesse in ihm auf, das sich schließlich Anfang seiner Zwanziger in einer ersten ernstzunehmenden Produktivität äußerte. Sein Buchdebüt „Ein Suppenkasper gibt den Löffel ab“ gab Lindner 2009 im Leipziger Verlag PaperONE. Mittlerweile liest er sich u.a. abendfüllend quer durch Deutschland, 2012 erhielt er den 1. Preis beim Schreibwettbewerb „JuLi im Juni“ und 2013 folgte sein Zweitling „Der Teddy mit den losen Kulleraugen“ bei Periplaneta (Berlin).

Foto Nina Pohl

Vitale Melancholie:
Nina Pohl.

Nina Pohl, Poetin & Künstlerin aus Roßwein (Sachsen), geboren 1963, präsentiert ureigene, vitale Poesie vollmundig & melodisch, voller Seelentiefe und Sinnlichkeit aus dem weiblichen Kosmos des Lebens. Sie sagt über sich: „Das Schreiben ist mein Elixier, mein Stoßseufzer, mein kühles Bier“. Zusammen mit dem Maler Rainer Wriecz veröffentlichte sie 2012 das Buch „Pilger auf dem Weg der Liebe“, sowie Texte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien.

Lesebühne Stubenreim, 12. Februar, Plan B kulturkaffee, Leipzig.

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Staub auf den Blüten.

Josephine von Blueten Staub

Große Träumerin:
Josephine von Blueten Staub

Eigentlich studiert Josephine von Blueten Staub Politikwissenschaften und Wirtschaft, aber ihr Herz hat sie schon lange ans Schreiben (und an das Meer) verloren. Seit fast 2 Jahren bloggt sie regelmäßig auf der Website www.blueten-staub.de, seit einem Jahr ist sie aktiv in der Poetry-Slam-Szene. Themen wie Heimat, Verlust, Freundschaft und große Träumereien kehren in ihren Texten immer wieder – jedoch legt sie sich (noch) nicht auf eine bestimmte Textart fest. Denn gerade die Herausforderung, ernste Themen in Lyrik, Episodenprosa oder auch Satire zu verpacken, reizt sie.

Also: Abwechslungsreich! Um die Abwechslung komplett zu machen, werden diesmal auch wieder unsere Moderatoren ein paar Texte für euch zum Besten geben! Das solltet ihr nicht verpassen – kommt zum Stubenreim, 8. Januar, Plan B Leipzig!

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