Beiträge mit dem Schlagwort: Prosa

Große musikalische Gesten

Dannek Annohen kann sich den Aufbau seiner eigenen Stücke nicht merken. Beim Notenaufschreiben hat er bisher auch immer versagt und kaschiert diese Unzulänglichkeit liebevoll als „Liveimprovisation“ – alles klingt jedes mal ein bisschen anders. Seine Stärken sind die großen musikalischen Gesten, fliegende Hände (bzw. Fäuste, so genau kann das niemand sagen) und der Simultanspagat zwischen überschwänglichen Soundkaskaden und minimalistischen Melodiepassagen. Außerdem sieht Dannek verdammt gut aus und musste noch nie einen Werbetext für sich selbst verfassen.
Das solltet ihr unter keinen Umständen verpassen! Also seid dabei heute Abend 20 Uhr im plan b kulturkaffee, wenn der Stubenreim zur fulminanten Eröffnungsshow der Wintersaison seine Pforten öffnet!
Da war doch frühkindliche Förderung im Spiel!: Dannek Annohen

Da war doch frühkindliche Förderung im Spiel!: Dannek Annohen

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Vom Westwind herüber geweht…

…hat es Roman Israel ja schon öfter. Trotzdem überrascht er uns immer wieder mit neuen Geschichten. Wäre er ein Wein, würden wir sagen Große Intensität, abgerundete und ausgeglichene Tannine mit vollem Abgang! Hoch die Tassen, davon kriegen wir nie genug. 

Wer dieses Gelage nicht verpassen will, sollte trinkfeste Stiefel anziehen und dabei sein am Mittwoch den 9.9., ab 20 Uhr im plan b!

Im handgedrechselten Eichenfass gereift: Roman Israel

Im handgedrechselten Eichenfass gereift: Roman Israel

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Zwei in eins.

Auch heute wieder die Vorstellung zweier Gäste:

Zum einen beehrt uns der nicht ganz unbekannte Robert Reimer, unser Lieblingsstudent am Leipziger Literaturinstitut, der aus seinem neuen Roman lesen wird. So wie der Roman zu Robert Reimer passt, passt Robert Reimer zum Stubenreim. Ein Ereignis!

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Die personifizierte Alliteration: Robert Reimer

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Alles im grünen Bereich bei Kay Woitzik

Etwas verirrt im englisch sprachigen Singer/Songwriter Bereich, schickt auch Kay Woitzik seit geraumer Zeit auch lyrische ProsaSignale in die Richtungen, die gewillt sind, ihm eine gewisse Kettenreaktion in Sachen Entwicklung zu versprechen, oder zumindest nicht von vorn herein zu verweigern. Seine zum Teil etwas wüsten Satz-Kollektionen bestehen aus invertierten Gedanken, Reflexionen, Glaubensbekenntnissen, Gebeten, Flüchen, Fragen und rationalen Verklausulierungen, die weiter im Begriff sind, sich zu formen, um hoffentlich, irgendwann als kulturelle Werkzeuge dienlich sein zu können, oder sogar als anregende Unterhaltung anerkannt werden. Weil das alles noch nicht genug ist sorgt er dieses Mal beim Stubenreim auch noch für die Musik! Wir sind voll Freude. Seid es auch und seid dabei, morgen, Mittwoch, den 13.5. um 20 Uhr im plan b kulturkaffee!

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Lyrische Polster.

Mit diesen zwei Poeten ist das Gespann der Lesenden für den September komplett:

Vielseitig begabt: Christopher Götze.

Vielseitig begabt:
Christopher Götze.

 

 

Was wäre der Stubenreim ohne Christopher Götze? Sicherlich nur halb so lyrisch! Doch er kann auch anders: Als Darsteller des „Elle“ in „Das blaue blaue Meer“ an den Cammerspielen hat er dieses Jahr auch als Schauspieler eine gute Figur abgegeben. Als einer der ersten Künstler, die je eine Stubenreim-Bühne betreten haben, lässt er es sich zum Glück nicht nehmen, uns auch diesmal wieder einen Besuch abzustatten. Und es wird wunderbar werden.

 

 

Gut gepolstert:  Dominic Memmel.

Gut gepolstert:
Dominic Memmel.

 

Dominic Memmels Texte sind meist dreckig und gemein, darin aber gepolstert durch eine sehr prosaische Herangehensweise. Er ist neu in der Stadt, mischte die letzten Jahre mit ungezählten Lesungen und Hörspielen das Rhein-Main-Gebiet auf. Mit „Pandora schlägt zurück“ kann man Dominic Memmel auch im Radio belauschen, nicht zuletzt bloggt er unter mfis.wordpress.com

Aber halt, das war noch nicht alles! Es wartet noch eine grandiose Band darauf, von euch entdeckt zu werden – bleibt gespannt!
Stubenreim:
10. September.
20 Uhr.
Plan B kulturkaffee.
Leipzig.

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Stubenreim.exe

Die Sommerpause ist endlich vorbei – Stubenreim ist zurück! Mit grandiosen Poeten und phänomenalen musikalischen Gästen. Am 10. September mit dabei:

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Während andere Kinder aus fremden Gärten Äpfel stahlen, erlernte Tom Schildhauer die wichtigsten Fertigkeiten, um Commander Keen und Lara Croft an deren Ziele zu bringen. Diese Begeisterung für den PC und technische Spielereien aller Art seit seiner Kindheit sollte nicht nur dafür sorgen, dass er von sämtlichen Freunden und Familienmitgliedern regelmäßig mit Computerproblemen konfrontiert werden würde, sondern auch sein Schaffen als Bühnenkünstler prägen.
Mittlerweile zählt Tom zu den Größen der Poetry Slam Szene und bereist regelmäßig die Bühnen des gesamten deutschsprachigen Raumes. Als schwedische Forscher herausfanden, dass Menschen Charme, Pragmatismus und alberner Humor gefällt, beschloss er, sein erstes Soloprogramm „live.exe“ auf die Bühne zu bringen, mit dem er 2012 den Kabarett Kaktus gewann.


Also fahrt eure Rechner herunter, eure Hirne hoch, bringt eure Lachmuskeln in eine aufrechte Position und startet mit uns zusammen in die dritte Stubenreim-Saison! Am 10. September um 20 Uhr im Plan B kulturkaffee Leipzig.

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Ein Kasper auf dem Weg der Liebe.

Jan mit Kippe, klein

Produktive Pause:
Jan Lindner.

Es ist der erste Mittwoch im Monat! Und am zweiten Mittwoch ist doch immer… richtig, Stubenreim!
Diesmal unter anderem mit diesen Poeten:

Der graduierte Philosoph Jan Lindner (* 1985 in Jena) würde sich selber nie als ein solcher bezeichnen und hatte in seiner Schulzeit absolut nichts mit Literatur am Hut, so dass er sich vor blanker Aversion zunächst gar für den Mathe Leistungskurs entschied. Erst mit der Lektüre von Hamlet und Faust sowie einer motivierenden Lehrerin blühte ein literarisches Interesse in ihm auf, das sich schließlich Anfang seiner Zwanziger in einer ersten ernstzunehmenden Produktivität äußerte. Sein Buchdebüt „Ein Suppenkasper gibt den Löffel ab“ gab Lindner 2009 im Leipziger Verlag PaperONE. Mittlerweile liest er sich u.a. abendfüllend quer durch Deutschland, 2012 erhielt er den 1. Preis beim Schreibwettbewerb „JuLi im Juni“ und 2013 folgte sein Zweitling „Der Teddy mit den losen Kulleraugen“ bei Periplaneta (Berlin).

Foto Nina Pohl

Vitale Melancholie:
Nina Pohl.

Nina Pohl, Poetin & Künstlerin aus Roßwein (Sachsen), geboren 1963, präsentiert ureigene, vitale Poesie vollmundig & melodisch, voller Seelentiefe und Sinnlichkeit aus dem weiblichen Kosmos des Lebens. Sie sagt über sich: „Das Schreiben ist mein Elixier, mein Stoßseufzer, mein kühles Bier“. Zusammen mit dem Maler Rainer Wriecz veröffentlichte sie 2012 das Buch „Pilger auf dem Weg der Liebe“, sowie Texte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien.

Lesebühne Stubenreim, 12. Februar, Plan B kulturkaffee, Leipzig.

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Neues Jahr, neue Poeten.

Fabian Mahler

Dem Kessel entstiegen:
Fabian Mahler

Neues Jahr, neue Poeten! Und natürlich ein neuer Stubenreim.
Und zwar am 8. Januar. Unter anderem mit diesen beiden Menschen:

Durch einen Unfall fiel Fabian Mahler mit jungen Jahren in einen Kessel voller Buchstabensuppe, trank ihn komplett aus und erhielt dafür die unglaubliche Gabe zu schreiben. Mit ihr plante er jede Menge Romane und Weltliteratur zu verfassen, musste allerdings sehr bald feststellen, dass auch andere Kinder in der Lage waren, Wörter aneinander zu reihen, um aus Gedanken Geschichten und Welten zu spinnen. Seitdem konzentriert er sich auf triviale Literatur und geschmacklose Poesie und entwickelt sich langsam zu einem Meister dieses Metiers. Außerdem werden von ihm gerne Fremdwörter, verschachtelte Nebensätze -inklusive jeder Menge Kommata- und die Form des Passiv verwendet.

Leonie

Hier ohne zwinkerndes Auge:
Leonie Warnke

Leonie Warnke ist eine 22 Jahre junge Neu-Leipzigerin und Bühnenpoetin. In ihren meist lyrischen Texten geht es um missverstandene Märchen oder Heldinnen, mit einem zwinkernden Auge und ausdrucksstarker Stimme tourt sie durch die Republik und fühlt sich auf den Bühnen Deutschlands zu Hause.

Und dieses „zu Hause“ ist am 8. Januar die Lesebühne Stubenreim! Kommt ins schicke Plan B kulturkaffee Leipzig!

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Die Romantik von Apfelmus.

Manuela Zierau

Akkurat aufgestellt:
Manuela Zierau.

Habt ihr am 11. Dezember eigentlich schon etwas vor? Nicht? Dann ab zum Stubenreim! Diese zwei Damen sind ebenfalls dabei:

Ihr Name ist Manuela Zierau. Ambig, akkurat und Apfelmus sind ihre liebsten Worte. In ihren Texten wird sich schön auf Details konzentriert, die die Sinne stimulieren – hauptsache es kommt nicht aus Versehen zur Handlung. Am liebsten isst sie allerdings Joghurt und Pistazieneis. In ihrer Prosa nimmt sie darauf oft Rücksicht.

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Romantik in Schwarz-Weiß:
Maria Arkadieff.


Wir haben uns angewöhnt, von romantischer Literatur dann zu sprechen, wenn eine Innenwelt, also Stimmungen, Gefühlslagen und Weltanschauungen in die Außenwelt, vorzugsweise in die Natur projiziert werden. Die Gedichte von Maria Arkadieff scheinen das beispielhaft zu erfüllen. Ein liebendes/leidendes Ich spiegelt seine „Leidenschaft“ in der Natur. Doch wir sehen weit mehr als romantisierende Liebeslyrik. Zwar ist das lyrische Ich den Naturkräften und damit seiner Gefühlswelt ausgeliefert, jedoch ermächtigt es sich immer wieder über die Natur. Diese spielerische Leichtigkeit spiegelt sich auch in Form und Sprache. Erzählerische, dramatische und lyrische Elemente werden gekonnt miteinander verwoben.

Zwei Poetinnen, zwei komplett unterschiedliche Ansätze.
Wir freuen uns schon jetzt voll auf den 11. Dezember im Plan B, 20 Uhr!

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My October symphony.

Da ist er auch schon wieder vorbei, der Oktober-Stubenreim!

Die nächste Sause steigt am 13. November!

Und so sah das ganze im Oktober aus.

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Die Oktober-Poeten!

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